Künstliche Intelligenz identifiziert internationale Bauvorhaben

Fortschritt? Innovation? Digitalisierung? Diese Begriffe sind in Verbindung mit der Baubranche manch einem fremd. Doch das Münchener Unternehmen Building Radar zeigt, dass dies nicht der Fall sein muss.

Herkömmliche Bauprojekt Recherche ist extrem aufwendig

Jeden Tag recherchieren zahlreiche Unternehmen in der Bauindustrie mit großem personellen und zeitlichen Aufwand nach lukrativen Aufträgen und relevanten Projekten. Sie durchsuchen Foren, Zeitungen, Magazine und sonstige Beiträge. Sie fotografieren mitunter auch Baustellenschilder ab oder klopfen immer wieder an die Tür des eigenen Netzwerks – und das nur, um möglichst frühzeitig von Bauvorhaben zu erfahren. Eine innovative Herangehensweise ist das nicht. Dies ist nicht nur extrem zeitaufwendig, sondern birgt auch die Gefahr Projekte zu übersehen oder seinen Fokus auf die “falschen” Vorhaben zu legen.

Dank KI werden Bauvorhaben frühstmöglich entdeckt

Building Radar hat die Möglichkeiten, die sich mit dem digitalen Wandel ergeben, erkannt. Im Jahr 2015 von Paul Indinger, Leopold Neuerburg und Raoul Friedrich gegründet, ist hieraus ein erfolgreiches Geschäftsmodell entstanden. Seitdem revolutioniert die Firma die o.g. Rechercheprozesse der Baubranche bahnbrechend mittels Algorithmus und künstlicher Intelligenz. Der Fokus liegt auf der frühestmöglichen Informationsbeschaffung und einer hohen geografischen Abdeckung, die diese einzigartige Technologie gewährleistet. In Echtzeit scannt sie nämlich automatisiert eine immense Anzahl von Webseiten, Ausschreibungsplattformen und Onlinemedien nach relevanten Bauvorhaben ab. Diese werden im Nachgang auf einer Plattform zur Verfügung gestellt. Durch individuelle Filtermöglichkeiten werden die Bauprojekte weiter durchsuchbar gemacht.

Allein in Zeitungsartikeln identifiziert die Künstliche Intelligenz so über 5000 Bauprojekte täglich

Besonders herausragend sind die Hinweise, die in Zeitungsartikeln zu finden sind. Denn hier können früheste Indizien für eine Planung herausgelesen werden, egal ob es sich um ein Industrie- bzw. Logistikzentrum, ein neues Büro-Areal, Wohnquartier, eine neue Schule, ein neues Hotel oder ein Rehazentrum handelt. Auf diese Weise wird auch schwer verfügbare, für das Objektgeschäft allerdings essentielle, Information zugänglich gemacht. Tausende Quellen und Millionen Artikel permanent zu durchforsten bedeutet schlussendlich, dass jeden Tag etwa 5000 brandneue weltweite Bauprojekte frisch hinzukommen. Um diese Daten zu vervollständigen, zieht die KI-Technologie weitere Informationen hinzu, wie beispielsweise Angaben zu Art und Ort, Bauphase oder bereits involvierte Firmen. Das gibt den Kunden die Möglichkeit sich rechtzeitig mit den richtigen Ansprechpartnern für eine Platzierung ihrer Produkte in Verbindung zu setzen.

Zahlreiche Firmen steigern bereits Ihre Umsätze dank der Informationen der Künstlichen Intelligenz

Spannend ist dieser Ansatz somit für Hersteller aus den unterschiedlichsten Bereichen. Mittelständische Unternehmen aus dem Designbereich füllen auf diese Weise ihre Auftragsbücher, wie aber auch Hersteller von Fassadensystemen, Sanitärprodukten, Bodenbelägen, Gebäudetechnik und vielen mehr. Firmen wie Viessmann, Linde, oder Vitra konnten durch diese innovative Lösung bereits zahlreiche neue Projekte gewinnen. Gleichzeitig realisieren sie mit Building Radar aber auch ihre Wachstumsziele, indem sie strategisch eine bessere Marktdurchdringung erreichen oder neue Märkte erschließen. Genau darin liegt das immense Potenzial dieser Technologie – im internationalen Raum – denn eine Künstliche Intelligenz kennt weder Sprach- noch Ländergrenzen.

Pressemitteilung zum Download

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